Oh Tano! - Tano da morire - Seite 2

Die Geschichte wird durch die Menschen von Palermo erzählt. Unbekannte Schauspieler, Leute die Tano Guarrasi wirklich kennengelernt haben, einige mit ihm verwandt, erzählen uns Tanos Geschichte mit Musik: tanzend, singen und spielend. Vor Roberta Torre war allerdings noch niemand auf die Idee gekommen, aus einem Mafia - Stoff ein Musical zu machen.

Die Regisseurin hat ihren Protagonisten knallbunte Kostüme angezogen und sie zu Rap und Schlagerrythmen von Nino D' Angelo singen und tanzen lassen. Dazu hat sie ungefähr 350 Mitspieler auf den Straßen Palermos gewonnen. Spaßig, aber gewöhnungsbedürftig.

"Roberta Torre inszeniert dies bonbonbunt, deutlich inspiriert von ihrem Vorbild John Waters:

Oh Tano!

Oh Tano!

Mafiabräute singen Complets unter Trockenhauben, um diese schließlich mit Frisuren aus echen "frutti di mare" zu verlassen - Aale schlängeln sich zu Perücken und sind zugleich das einzig glatte an diesem Film." (Film - Dienst)

Es hat sich gelohnt: Wunderbar schwul - schwülstig diese italienische Operette "Tano da Morire". Die Mafiosi aufgedonnert wie fettige Schlagersänger in den 70ern. Und was wir immer schon ahnten: Der ganze Haufen, ein homoerotischer, sentimentaler Männerbund (Silvia Buss, Saarbrücker Zeitung)

ROBERTA TORRE Geboren 1962 in Mailand, Philosophiestudium, dann Filmstudium an der "Scuola di Cinema" in Mailand, seit ihrem Umzug nach Palermo hat sie ein umfangreiches wird an "Dokufiction" geschaffen.

 

 

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