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Erfüllt vom Geist der Emerson und Lincolns, sowie überzeugt von den Erfolgen der Demokratie, war Louis Sullivan ein unverbogener Idealist, für den Kompromisse nicht in Frage kamen. In eienr 15 Jahre dauernden Aera veränderte er Gesicht und Form der 'großen' Gebäude. Die Architekten und Förderer der späteren "Moderne" lobten Sullivan, aber wie schon die Kritikerin Ada L. Huxtable hervorhob: "Sie akteptierten seine Wissenschaft, lehnten aber seine Ästhetik ab. [...] je üppiger seine Ornamente, desto mehr wendeten sie die Augen ab [...] Sie stritten ihm das Recht auf Poesie ab."

Deutsche und holländische Modernisten des späteren Bauhaus waren sehr beeinflusst von der damals 1910 in Berlin stattfindenden Ausstellung, die art-verwandte Werke von Sullivans Nachfolger Frank Lloyd Wright zeigte, diese begleiteten die Publikationen von Ernst Wasmuth über Wrights ausgeführte Bauten und Entwürfe.

Tall Flatiron Building

Tall Matern
Diese architektonische Periode und Louis Sullivans Rolle darin wurde im Film noch nie tiefgehend und deutlich dargestellt. Dieser Film soll stimulieren und aufklären, ohne die Komplexität zu verlieren, die dem intellektuellen Anspruch dient. Durch seinen kaleidoskopischen Blick und die Freiheit der Form, möchte der Film dieses seltsame Phänomen - ob gut oder schlecht - dramatisieren, das Entstehen der Wolkenkratzer.



 

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