Der Nebelläufer - Seite 2

„Nach einem Selbstmordversuch wird der fünfzehn-
jährige Michi auf ein Internat geschickt. Doch statt der erhofften Ruhe trifft er auf die erste Liebe und statt auf Offenheit auf eine Mauer des Schweigens und der Heuchelei. Ein bemerkenswertes Portrait eines Jungen, der auf eine Erwachsenenwelt stößt, die auf seine Fragen keine Antworten findet, stattdessen mit Ablehnung reagiert. Helblings Bilder tragen sensible, behutsame Züge, balancieren zwischen Hoffen und Hoffnungslosigkeit. Verstärkt wird die Geschichte durch Lawrence Grimm als Michi, dessen innere Anspannung und Unruhe jederzeit sichtbar wird."
(Westfälischer Anzeiger)

Der Nebelläufer

Der Nebelläufer

 

„In seinem Debutfilm erzählt Jörg Helbling einfühlsam von der Schwierigkeit der Adoleszenz." (Blickpunkt Film)

„Die einfühlsam erzählte Geschichte eines 15-jährigen, der im Internat erste Erfahrungen mit Liebe, Sexualität und Tod macht." (Mannheimer Morgen)

„... es geht um die Suche eines jungen Menschen nach familiärer und gesellschaftlicher Bindung, die Regisseur Jörg Helbling mit viel Gefühl und Poesie nachvollzieht..." (Berliner Morgenpost)

„Jörg Helblings mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichneter „Nebelläufer" läßt den Zuschauer die Geschichte des 15-jährigen Michi aus dessen Augen heraus erleben und Helbling findet Bilder, die auch im Kino auf der großen Leinwand bestehen." (Saarbrücker Zeitung)

„...seine Regiearbeit zeichnete sich (...) durch eine so intensive Führung seines erst 15-jährigen Darstellers sowie eine außergewöhnlich durchkomponierte Bildsprache aus, daß er seine Konkurrenten hinter sich ließ. Äußerliche Bewegung wurde bei ihm zum Ausdruck inneren Aufruhrs." (Neues Deutschland)

„Die Geschichte eines haltlosen 15jährigen Jungen, der sich zwischen den harten Bänken und Stühlen eines katholischen Internats an den Schwierigkeiten des Erwachsenwerden stößt, um dann vor den grünen Wiesen seines Heimatdorfs eine neue Beziehung zu seiner Umgebung aufzubauen, besticht durch die Klarheit der Bilder, einen einfühlsamen Inszenierungsstil und einen facettenreichen jungen Hauptdarsteller." (Die Welt)

„Michi kann nicht mehr; er kappt die Bremskabel seines Velos und rast einen Hang hinab. Er überlebt und wird ins Internat gesteckt - Sicherheitsverwahrung für einen, dem nicht zu helfen ist. Am Ende hat Michi Siege erstritten und ein, zwei leuchtende Glücksmomente erlebt - genug, um ein Leben zu entwickeln. Der Hauptdarsteller Lawrence Grimm, zur Drehzeit selbst gerade fünfzehn, war beim Festival der Liebling des Publikums und erhielt den Preis der Leserjury der Saarbrücker Zeitung." (Stuttgarter Nachrichten)

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